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Valium

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DefinitionBearbeiten

Valium enthält den Wirkstoff Diazepam. Hergestellt wird Valium von der Roche Pharma AG. Meistens wird das Mittel in Tablettenform verabreicht. Auf dem Markt sind 5mg und 10mg Tabletten. Valium ist eine
Valium mm 44215 zoom.jpg
rezeptpflichtige, legale Droge.

Wirkungsweise von Valium Bearbeiten

Diazepam gehört der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine an. Der Wirkstoff gelangt an die Rezeptoren des Gehirns, die für auf Benzodiazepine spezialisiert sind und bindet sich an diese. Durch die Bindung wird die Wirkung des Botenstoffes GABA verstärkt, welcher dämpfend auf die Weiterleitung der Nervenerregungen wirkt. Dadurch werden Ängste, Erregungen und Spannungen gelindert, man wird beruhigt und schläfrig, Muskeln werden erschlafft, Krämpfe aufgehalten. Kreislauf und Atmung leiden jedoch nicht oder nur sehr leicht unter dem Wirkstoff, es sei denn er wird überdosiert. Wird Diazepam jedoch zu schnell injiziert, kann ein Atemstillstand eintreffen. Durch Substanzen die gegensätzlich wirken, kann die Wirkung von Diazepam aufgehoben werden.

Die Tabletten werden oral und unzerkaut mit Wasser eingenommen und die Injektionslösung wird in einen Muskel injiziert. Hierbei wird Diazepam innerhalb einer Stunde in den Körper aufgenommen. Das Mittel kann jedoch auch in eine Vene gespritzt werden, dann setzt die Wirkung bereits nach einer Minute direkt im Gehirn ein. Diazepam wird durch den Stoffwechsel in die drei so genannten Metabolite umgewandelt. Diese können in das Gehirn und durch den schützenden Mutterkuchen in die Muttermilch gelangen. Die drei Metabolite Norddiazepam, Temazepam und Oxazepam sind für die Müdigkeit am nächsten Tag verantwortlich. Sie können auch einzeln als Wirkstoffe eingesetzt werden.

Wann wird Valium angewendet? Bearbeiten

Angst.jpg

Diazepam wirkt akuten und chronischen Angststörungen sowie Spannungs- und Erregungsstörungen (Nervosität) entgegen. Die Ursachen dieser Störungen können mit Diazepam nicht beseitigt, sondern lediglich die Symptome gelindert werden.

Bei akuten und ziemlich starken Angst-, Erregungs-, Spannungs- oder Unruhestörungen kann Diazepam auch in flüssiger Form injiziert werden, wie beispielsweise bei einem Herzinfarkt.

Wenn die Einnahme von Diazepam aufgrund von Schlafstörungen erfolgt, muss am folgenden Tage mit einer beruhigenden und entspannenden Nachwirkung gerechnet werden. Deshalb sollte man, wenn möglich, bei dieser Art der Störung auf andere Mittel zugreifen.

Für die Vorbereitung von Operationen wird Valium als Injektionsmittel verwendet, da es zum Schlafen verhilft und beruhigend wirkt.

Des Weiteren entspannt Valium die Muskeln und wird den Patienten deshalb vor diagnostischen und chirurgischen Eingriffe, wie z.B. der Endoskopie gegeben.

Valium wird außerdem bei epileptischen Krampf-Anfällen angewendet und um sie bei vorzeitigen Anzeichen vorzubeugen.

Bei Fieber-Krämpfen von Kindern kann Valium angewendet werden. Dabei wird es über den Enddarm eingeführt (als Rektallösung).


Wann darf Valium nicht angewendet werden? Bearbeiten

Die Einnahme von Valium sollte bei folgenden Punkten nicht erfolgen:

-Überempfindlichkeit geegn Inhaltsstoffe des Mittels

-Alkohlabhängigkeit

-Medikamentenabhängigkeit (es sei denn akute Entzugserscheinungen werden behandelt)

-Starken Atemwegserkrankungen

-Stark erhöhtem Blutspiegel an Kohlenstoffdioxid

-Krankhaften Atemstillständen beim Schlafen mit über 10Sekunden Pause

-Schweren Schockzuständen

-Akuter Vergiftung mit Alkohol oder Nervensystem-dämpfenden Substanzen

-Zur primären Behandlung von Psychosen

-Leber- oder Nierenfunktionsstörungen

-Beeinträchtitger Atemfunktion von älteren, kranken Menschen

-Einer Schwangerschaft, vor allem in den ersten drei Monaten

-Innerhalb des ersten Lebensmonats

-Stillen (empfohlen)


Nebenwirkungen Bearbeiten

Nebenwirkungen von Valium können folgende sein:

-Müdigkeit

-Schläfrigkeit

-Muskelschwäche

-Unerwünscht starke Beruhigung

-Muskelerschlaffung Besonders bei älteren Personen

-Benommenheit
Kopfschmerzen.jpg

-verringertes Merkvermögen

-Koordinationsstörungen / Verwirrtheit

-Kopfschmerzen

-Sprachstörungen

-Zittern

-Sehstörungen

-Beeinträchtigung der Atmung

-Magen-Darm-Beschwerden

-Hautirritationen

-Paradoxe Reaktionen wie Unruhe

-Reizbarkeit

-Aggressivität

-Zornanfälle

-Alpträume

-Halluzinationen / Verhaltensänderungen

Wechselwirkungen Bearbeiten

Wechselwirkungen entstehen, wenn parallel zu Valium andere Mittel, die sich auf das Nervensystem auswirken, vom Körper aufgenommen werden. Diese sind beispielsweise Alkohol, Neuroleptik, Tranquilizer, Hypnotika, Omeprazol und Anästhetika.


Folgen und Gefahren Bearbeiten

Die psychische Aufmerksam
Steuer.jpg
keit und Reaktonsfähigkeit wird durch die Einnahem von Valium verschlechtert, weshalb beim Straßenverkehr und Bedienen von Maschinen besondere Vorsicht gefordert ist. Auf keinen Fall darf Alkohol parallel zu Valium eingenommen werden.

Falls Verhaltensveränderungen, Schlaflosigkeit, Alpträumen etc.eintreten, muss die Einnahme beendet werden.

Darüber hinaus kann Valium zu Abhängigkeit führen und sollte deshalb so niedrig wie möglich dosiert und nur so kurz wie unbedingt nötig eingesetzt werden. Bei langfristiger Einnahme können Gewöhnungseffekte entstehen, welche Entzugss
Schlafstoerungen-q.jpg
ymptome, wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwitzen, Zittern, Unruhe, Angst und Schlaflosigkeit mit sich zeihen können. Aufgrund der Gefahr von Entzugserscheinungen darf die Dosierung von Valium nur langsam reduziert werden. Dadurch kann es manchmal zum erneuten Auftreten von Schlafstörungen, Unruhe oder Angst kommen. Erfolgt eine längere Einnahme, sollte der Arzt regelmäßige Kontrollen durchführen.


SuchtBearbeiten

Valium ist zwar ein Beruhigungsmittel, kann jedoch genau so abhängig machen, wie beispielsweise die Drogen Alkohol oder Heroin, denn im Gehirn findet der gleiche Prozess statt. Valium heftet sich so wie andere Drogen im Belohnungszentrum des Mittelhirns an Interneurone (Nervenzellen). Diese Intoneurone bremsen normalerweise andere Nervenzellen. Valium und ebenso "harte Drogen" blockieren diese Bremse. Deshalb werden mehr Hormone des Botenstoffs Dopamin ausgeschüttet. Dies führt wiederum zu einem "Kick" und verursacht ein Glücksgefühl.

TherapieBearbeiten

Als Suchttherapie wird häufig das 12-Schritte-Programm angewendet. Diese Therapie muss lebenslang immer wieder durchlaufen werden. Sie wurde von anonymen Alkoholikern in den dreißiger Jahren entwickelt. Die Therapie hat sich in den letzten Jahrezehnten bewährt und wird von vielen Fachkliniken als Therpiemaßnahme verwendet. Ansonsten können auch andere Therapien angewendet werden, die zum Bekämpfen von Süchten dienen. Sie werden je nach Schwere der Sucht individuell bestimmt. Die 12-Schritte-Therapie ist bei Valium jedoch die am häufigsten eingesetzte.

Die 12 Schritte sind zwar auf Alkohol bezogen, helfen jedoch auch zur Bekämpfung anderer Süchte:

Schritt 1: Wir geben zu, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind, und unser Leben nicht mehr meistern können.

Schritt 2: Wir kommen zu der Einsicht, dass wir nur geistig und körperlich gesunden können, wenn wir alkoholabstinent leben. Wir sind bereit, Hilfe anzunehmen.

Schritt 3: Wir fassen den Entschluss, unseren Willen und unser Leben nicht mehr dem Alkohol zu unterwerfen.

Schritt 4: Wir machen eine gründliche und furchtlose Erneuerung in unserem Inneren.

Schritt 5: Wir geben uns selbst und anderen Menschen gegenüber unsere Fehler unverhüllt zu. Wir müssen akzeptieren, dass wir Fehler haben, um mit ihnen Leben zu können.

Schritt 6: Wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, und versuchen diese in der Zukunft nicht zu wiederholen. Wir setzen unsere neue Denkweise in die Praxis um.

Schritt 7: Wir schauen genau hin, was wir wirklich wollen und fühlen, und handeln danach. Wir bitten auch andere ausdrücklich darum, uns durch aufrichtige und helfende Kritiken beizustehen, damit wir uns entsprechend verändern können.

Schritt 8: Wir machen eine Liste aller Personen, denen wir Schaden zugefügt haben und werden willig, ihn bei allen wieder gutzumachen.

Schritt 9: Wir machen bei diesen Menschen alles wieder gut - wo immer es möglich ist - es sei denn, wir verletzen sie oder andere dadurch.

Schritt 10: Wir hören nicht auf, weiter an uns zu arbeiten und stehen auch in Zukunft zu unseren Fehlern.

Schritt 11: Wir versuchen durch unser neues bewusstes Leben unsere Erkenntnisse zu vertiefen und unsere Verantwortung für uns und andere wahrzunehmen. Wir stellen uns rückhaltlos diesen Erkenntnissen und versuchen täglich neu und verbindlich nach ihnen zu leben.

Schritt 12: Nachdem wir uns diese Schritte verinnerlicht haben, versuchen wir diese Botschaft an Alkoholiker weiterzugeben und unser tägliches Leben nach diesen Grundsätzen auszurichten.


JasminBearbeiten

Forscher entdeckten, dass der Duft der Blume Jasmin Benzodiazepame und so auch Valium ersetzen könnte. Die molekulare Wirkungsweise des Duftes ist vergleichbar mit der von Benzodiazepamen, Barbitaraten und Propofolen. Jasmindüfte wurden in Testen mit Mäusen einsetzt, die zu dem Ergebnis führten, dass Jasmindüfte als Beruhigungsmittel genutzt werden könnten. Die Mäuse inhalierten Jasmindüfte und sie wurden ihnen injiziert. Beides führte zu einer B
Jasmin-bernard-loison.jpg
eruhigung. In einem geschlossenen Käfig mit hoher Duftkonzentration, führten die Mäuse überhaupt keine Aktivitäten mehr aus.

Es wurde herausgefunden, dass der pflanzliche Duft Vertacetal-coeur und dessen chemische Variante ausschlaggeben für die Wirkung ist, denn beide Düfte binden sich im Gehrin ungefähr so stark an die Rezeptoren, wie Valium und andere beruhigende, bzw. schlaffördende Mittel.

So kann sich ein Jasminstrauß im Schlafzimmer positiv auf den Schlaf auswirken, da die Duftkonzentration gering und dennoch in geringem Maße beruhigend, schlaffördend, spannungs-, erregungs- und angstdämpfend wirkt. Man bräuchte keine negativen Folgen befürchten.


QuellenBearbeiten

http://medikamente.onmeda.de/Medikament/Valium+5+mg+Tabletten/med_wirk-medikament-10.html

http://www.netdoktor.at/medikamente/suche2/medicaments_details.php?id=2388capon

http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Warum-Valium--Co-abhaengig-machen/story/17506662

http://www.a-connect.de/schritt.php

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/angst/article/611206/forscher-jasmin-koennte-valium-ersetzen.html

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