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LSD (Lysergsäurediethylamid)

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Lysergsäurediethylamid (kurz: LSD) ist ein starkes Halluzinogen, welches chemisch aus Mutterkornalkaloiden gewonnen wird. Allerdings kann LSD heute vollständig synthetisch hergestelt werden. Das Betäubungsmittelgesetz stuft LSD als nicht verkehrsfähig ein.
Lsd.jpg

LSD


WirkstoffBearbeiten

LSD wird aus einem Pilz gewonnen, der in Getreide (meist Roggen) als Parasit natürlich vorkommt. Dieser Pilz enthält Giftstoffe, sogenannte Alkaloide, welche in der Medizin zum Stillen von Blutungen oder zum Einleiten der Wehen während einer Schwangerschaft benutzt werden. Heute kann LSD im Labor vollständig künstlich hergestellt werden.

KonsumBearbeiten

LSD wird auf eine Trägersubstanz (z.B. Zuckerwürfel, Gelatine, Löschpapier) geträufelt und so bei der Einnahme mitsamt der Trägersubstanz geschluckt. Seltener wird LSD auch in einer Lösung gespritzt. Die Wirkung tritt ca. 45 Minuten nach der Einnahme ein und hält 8 - 12 Stunden an.

WirkungBearbeiten

LSD1.jpg

Einnahme Möglichkeiten

Etwa drei Stunden nach Einnahme erreicht der LSD-Spiegel im Blut sein Maximum, was mit dem Erreichen der maximalen Wirkung übereinstimmt. LSD wirkt dort, wo die emotionalen Reaktionen des Menschen (z.B. Freude, Trauer, Hass, Liebe usw.) auf äußere Sinnesreize (Hören, Sehen, Riechen, Schnecken, Fühlen) gesteuert werden. Durch die Einnahme kommt es zu Halluzinationen. Die persönliche Identität, Bilder, Begriffe, Träume und Wirklichkeit sowie die Sinneswahrnehmung werden gestört, was unter anderem dazu führen kann, dass Farben "gehört" und Töne "geschmeckt" werden. Die Pupilen weden stark erweitert, wodurch helles Licht unerträglich erscheint.




NachweisBearbeiten

Da LSD in extrem geringen Dosen angewendet wird, tritt es nur in Spuren im Urin auf. Konventionelle Methoden der Urinanalyse sind daher nicht empfindlich genug, um LSD nachzuweisen. Bei Verdacht auf LSD-Konsum (z.B. bei Autofahrern) werden Urinproben des mutmaßlichen Konsumenten gesammelt und in einem Speziallabor mittels Radioimmunassay auf ihren LSD-Gehalt untersucht. LSD läßt sich so bis zu drei Tage nach der Einnahme nachweisen. LSD kann im Blut ca. 12 Stunden nachgewiesen werden.

GeschichteBearbeiten

Am 16. November 1938 stellte der Chemiker Albert Hofmann erstmals Lysergsäurediethylamid her. Dieser Tag wird von LSD-Liebhabern als "Bicycle-day" gefeiert.

EntdeckungBearbeiten

Eines der Ergebnisse der Mutterkorn-Forschung war die Entdeckung eines chemisch geringfügig veränderten LSA, dem Lysergsäurediethylamid (LSD). Oft wird es auch LSD-25 genannt, was bedeutet, dass es als 25. Derivat aus der Lysergsäure synthetisiert wurde. Das 1938 entdeckte LSD zeigte aber bei den Tierversuchen keine pharmakologisch interessanten Eigenschaften und wurde daher nicht weiter untersucht. Erst 5 Jahre später arbeitete Albert Hofmann
Albert Hoffman.gif

Albert Hoffman

, der Entecker der Substanz, wieder mit LSD. In dieser Zeit wurde er am 16. April 1943 während der Arbeit von einem seltsamen Schwindel ergriffen. Als er später zu Hause war, bemerkte er, dass ihn das Tageslicht störte. Bei geschlossenen Augen sah er kaleidoskopartige Bilder und besonders intensive Farben. Da LSD die einzige Substanz war, mit der er an diesem Tag nähe in Kontakt gekommen sein konnte, nahm er an sie der Grund für das Rauscherlebnis gewesen war.Um der Sache auf den Grund zu gehen, entschloss er sich einen Selbstversuch zu wagen. Dabei wählte er eine - wie er meinte - extrem geringe Dosis, nämlich 250μg (0,25mg), da er mit einer äußerst hohen Potenz des Stoffes rechnete, der wahrscheinlich allein durch Hautkontakt in die Blutbahn gelangt war. Die Folge war ein heftiger von Halluzinationen geprägter Rausch mit Todesängsten. Später stellte sich heraus, dass er ein vielfaches der wirksamen Dosis genommen hatte. Damit war LSD das potenteste damals bekannte Halluzinogen. Heute gibt es einige weiter hochpotente Halluzinogene wie das ETH-LAD (Ethyl-Lyserg-Acid-Diethylamid), das sich nur dadurch vom LSD unterscheidet, dass es an stelle einer Methyl- eine Ethylgruppe besitzt und etwa doppelt so stark wie LSD wirkt.

GefahrenBearbeiten

Da LSD eine sehr starke halluzinogenen Droge ist sie äußerst gefährlich für die Psyche, besonders bei phsychisch eher labilen Menschen. Durch einen LSD-Trip kann die Psyche eines Menschen nachhaltig verändert werden, was als Realitätsverlust bezeichnet wird. Allerdings ist die Gefahr eine Sucht nach Lysergsäurediethylamid zu entwickeln gering.

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