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Haschisch

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Haschisch=====

Haschisch (wissenschaftlicher Name: Cannabis) gehört zu den am weitesten verbreiteten rauscherzeugenden Stoffen. Es ist die weltweit meist konsumierte illegale Droge. Dabei sehen sich die Konsumenten als nicht abhängig. Bis heute wurden keine suchterzeugenden Wirkungen von Cannabis wissenschaftlich belegt.


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Haschisch wird aus dem Harz des Indischen Hanfs (Cannabis sativa) gewonnen und

überwiegend geraucht. Haschisch verursacht Euphorie, Sinnestäuschungen, Dämmerzustände und ein verändertes Zeitgefühl. Außerdem kann das Haschischrauchen auch zu einer psychischen Abhängigkeit führen.


In den meisten Staaten der Welt ist der Konsum von Cannabis verboten. Jedoch wird es heute in vielen Ländern toleriert. Zur medizinischen Anwendung sind Haschisch und Marihuana nach wie vor nicht zulässig, in einigen Staaten sind allerdings verschreibungspflichtige Präparate mit hergestellten Cannabinoiden in Verwendung. Haschischkonsum dient immer der Veränderung der eigenen Befindlichkeit bzw. der Rauscherzeugung.


Es gibt verschiedene Gründe warum Haschisch für junge Menschen ansprechend ist:

· Benommenheit

· es ist preiswert

· er wird als ein Genussmittel angesehen

· es stammt aus der reinen Natur

· es erzeugt einen unwiderstehlichen Rausch

· es wird als unschädlich angesehen

· es zählt zu einer Droge der jungen Generation


Wirkstoffe im Haschisch:

Die in den Blüten enthaltenen ätherischen Öle, aber vor allem das Harz der Hanfpflanze

weisen eine hohe
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Anzahl von verschiedenen chemischen Verbindungen auf.

Dazu zählen unter anderem folgende Cannabinoide:

Der Wirkstoff im Haschisch (THC –Tetrahydrocannabinol) macht nicht psychisch oder körperlich abhängig, ist aber die Substanz, die die größten Effekte hervorruft. Die Konzentration in verschiedenen Cannabisprodukten kann sehr verschieden sein. Haschisch hat die größte Konzentration von THC, aber wie groß genau sie ist hängt von der Zusammensetzung ab. THC erreicht das Gehirn am schnellsten, wenn es geraucht wird.

CBN (Cannabinol) entkrampft und senkt den Puls.

CBD (Cannabidiol) wirkt als Gegenspieler von THC und schwächt dessen Wirkung etwas ab. Löst Ängste und lindert Schmerzen.


Mögliche Wirkungen auf den Körper, nach der Einnahme von Haschisch:

· Schläfrigkeit
· plötzlicher Heißhunger
· Herzklopfen und gesteigerter Blutdruck
· Übelkeit, Brechreiz
· Mißempfindungen
· Zittern
· Gangunsicherheit
· Benommenheit
· rote Augen


Aufnahme und die Wirkungsdauer von Haschisch:

Haschisch und Tabak werden vermischt und als Joit geraucht, oder mit anderen Nahrungsmitteln , wie z.B. Keksen eigebacken und gegessen (Spacekekse). Bei Rauch von Haschisch tritt nur wenige Minuten später die Wirkung auf, diese hält ca. 2 bis 2 Stunden an. Bei dem oralen Verzehr hingegen kann die Wirkung erst nach einer halben Stunde bis 3 Stunden auftreten. Es kommt ganz auf den Füllzustand des Magens an, so kann sich der Rausch bis zu 5 Stunden hinziehen. Eine Überdosierung beim oral Verzehr, ist üblicher als beim Rauchen von Haschisch, dies liegt an der schlechten Steuerbarkeit des Rauschzustandes.


Macht Haschisch abhängig?

Es gibt bis heute keine Untersuchungsergebnisse, die bestätigen, dass regelmäßiger
Cannabiskonsum zu einer körperlichen Abhängigkeit führt, wie es etwa beim Alkohol der
Fall ist.
Auf den ersten Blick scheint Cannabis völlig harmlos und unterscheidet sich damit auch
deutlich von Alkohol und anderen Drogen, das ist die medizinische Seite.
Die psychologische Seite sieht diesem jedoch kritisch entgegen. Der Gewöhnungseffekt
von THC ist groß. Da dieser Stoff so gefällig wirkt, ist der Drogenkonsument schnell
verführt, sich täglich einen Joint zu erlauben. Und dann ist der Konsument nicht mehr
weit von dem Schritt entfernt, dass er glaubt, nicht mehr auf THC verzichten zu können.
Der Konsument glaubt er könne jederzeit wieder aufhören – er “will” aber nicht. Dies ist
eine gefährliche Falle. Diese Art von Etappe zeigt, dass der Betroffene mit seiner
Wahrnehmung nicht mehr akkurat umgehen kann. Er sollte unmittelbar für einen
längeren Zeitraum das Cannabis komplett absetzen.
Wenn man einmal in der Woche Cannabis zu sich nimmt, dann ist alles in „bester
Ordnung“; Man befindet sich auf einem stabilen Pfad.
Wenn man hingegen öfter Cannabis konsumierst, dann begibt man sich in Richtung der
Gewöhnungsfalle. Es tritt eine Art Spirale der Gewöhnung auf und diese ist bald nicht
mehr von einer Abhängigkeit zu unterscheiden.


Abhängigkeit macht sich durch Folgendes bemerkbar:

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· Schlaflosigkeit
· Aggressivität

· Innere Unruhe· Schlappheit
· Appetitlosigkeit
· Konzentrations- und Antriebsstörungen




Herkunft:

70% des europäischen Haschischs kommt aus Marokko, wo die die Pflanze vor allem im Rif- Gebirge, im Norden des Landes auf einer ca. 250. 000 großen Hektar Landfläche angbaut wird. Aus Marokka werden jedes Jahr um die 3.000 Tonnen Haschisch exportiert. Also verdienen schätzungsweise um die 1 Millionen Marokkaner ihren Lebensunterhalt mit dem Anbau von Haschisch. Haschisch kommt aber auch aus anderen Ländern, zunehmend aus Europa selbst.


Der Rausch:

Cannabis wird hauptsächlich zur Entspannung genutzt. Doch wie stark Cannabis wirkt, kommt unter anderem auf die Konsumform an, ob man es raucht oder isst und wie oft man es konsumiert. Cannabis bestärkt bestehende Gemütslagen, auch Sinneswahrnehmungen und Stimmungen – auch schlechte werden bei der Einnahme von Cannabis verstärkt. Lachflashs sind nicht atypisch.
Cannabis lockert auf und macht auch oft glücklich. Die Droge lässt Hemmungen mindern und die Menschen sagen und tun Dinge, die normalerweise unangenehm für sie wären.


Nachweiszeit:

Wenn Cannabis einmalig eingenommen wird, so ist ein Nachweis bis zu 12 Tagen später möglich. Nach konstantem und höherem (oraler Verzehr) Gebrauch kann Cannabis auch bis zu 4 Wochen nachweisbar sein. Durch bestimmte Analysen, wie z.B. die Haaranalyse lassen sich Cannabis- Metaboliten auch noch bis zu 6 Monaten nachweisen. Denn die Cannabis- Metaboliten gelangen hauptsächlich über das Blut in die Haarfolikel und von dort aus in die Haare. Bei dem Haartest werden etwa 50g Haare benötigt, die vor dem Abschneiden fixiert werden müssen, damit sie sich nicht untereinander verschieben. Je kürzer die Haare sind, dest kürzer ist die Nachweismöglichkeit.

Auch ein Urintest ist möglich, hier ist die Nachweiszeit jedoch viel kürzer, denn die Abbauprodukte des Cannabis sind nur noch 4- 12 Wochen nach dem letzen Joint im Urin nachweisbar. Da die Cannabinoide fettlöslich sind, speichert ein dicker Mensch die Abbauprodukte länger in seinem Körper, als ein dünner Mensch.


Die Risiken:

Das Krebsrisiko ist bei Hasichischkonsum fünf- bis zehnmal größer als bei normalen
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Zigaretten, da Haschisch pur oder meist mit Tabak vermischt wird und zu einer filterlosen Zigarette, dem Joint gedreht wird. Die Teermenge 'von zwei Joints entspricht einer 'Menge von b'is zu 10 Z'igaretten. Regelmäßiger Haschischkonsum führt zu Bronchitis und Asthma. Das Erbgut kann geschädigt' werden und das 'Im'munsystem wird geschwächt. Studien zu folge, gibt es Hinweise darauf, dass Mütter die Haschisch konsumieren und ein Kind erwarten, die Auswirkunge'n der Schwangerschaft viel intensiver spüren.


Quellen:

http://www.palkan.de/sucht_II.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Hanf

http://www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=2598&edit=0

http://web4health.info/de/answers/add-cannabis-types.htm

http://www.thema-drogen.net/drogen/hanfpflanze

http://www.zeitenschrift.com/magazin/23011-haschisch.ihtml

http://www.drogen-aufklaerung.de/tipps-zum-konsum-von-cannabis

http://www.thema-drogen.net

http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/haschisch.htm

http://www.suchtmittel.de/info/haschisch/000305.php

http://web4health.info/de/answers/add-cannabis-psychosis.html

Bücher: Focus on Drogen von Sylvia Schneider

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