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Ecstasy

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Geschichte
Nach der Entdeckung des Amphetamin (1887) war auch der Weg zu seinen Ableitungen nicht mehr weit. MDMA soll bereits 1891 oder 1892 synthetisiert worden sein, und zwar von dem deutschen Chemiker Fritz Haber, der zusätzlich ein Nervengapezialist war. Zufälligerweise entpuppte sich der Stoff MDMA als ein starkes Nervengift.

Für das zufällige Beiprodukt MDMA sah man keinerlei medizinischen Nutzen. Ursprünglich war es ein Stoff der beim abnehmen helfen sollte, wurde aber abgesetzt, da es zu viele Nebenwirkungen gab. Das Herstellungsverfahren wurde am 16. Mai 1914 rückwirkend zum 24. Dezember1912 patentiert, routinemäßig, aber ohne konkreten Verwendungszweck (laut Auskunft Merck erst recht nicht als Appetitzügler, wie oft zu lesen ist).

Erst ab 1980 wurde MDMA als die Partydroge Ecstasy bekannt. 1985 wurde die Droge dann illegalisiert, wurde dadurch aber populärer und auch in Europa bekannt.
Steckbrief
Farbe: Eigentlich weiß, wird aber meistens eingefärbt.
Konsum: oral
Geschmack: bitter, wird häufig durch Traubenzucker versüßt
Geruch: geruchlos
Beständigkeit: lange haltbar, löst sich in Wasser.
Erscheinungsbild: Pille, zwischen 5 bis 13 mm breit, 3 bis 5 mm dick, verziert mit verschiedenen Symbole

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n. Haben häufig Namen wie Love oder Adam
Herkunft: 80% aller Pillen Weltweit kommen geschätzt aus den Niederlanden.
Preis: eine Pille kostet im Durchschnitt zwischen 5 bis 10 Euro
Konsumenten: Hauptgruppe 15-20 Jahren

Bye
bestände
teile

Ecstasy besteht je nach Dealer und Mischer aus verschiedenen Stoffen.

Der Hauptbestandteil von Ecstasy ist ein Amphetamin[1], MDMA (3,4-Methylendioxy-

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N-methylamphetamin).
Außerdem kann Ecstasy die Folgenden Stoffe beinhalten:
4-Methoxyamphetamin, es ist ebenfalls ein Amphetamin
Methylamphetamin,es ist ein Stoff auf Basis von Amphetaminen.
Meta-Chlorphenylpiperazin, es ist ein Zusatzstoff und ein Ersatzstoff von MDMA. Es ist dazu da die Auftretende Übelkeit, die bei Drogen auftritt die die Psyche beeinflussen, zu unterdrücken.
  • 3,4 Methylendioxyamphetaminist die Droge in Ecstasy die für die Halluzinationen sorgt.
  • 3,4-Methylendioxy-N-enthylamphetaminist ein Amphetamin. Es ist sehr eng mit MDMA verwand.
  • 2-Amino-1-butangibt das Gefühl von Verbundenheit anderen Menschen und es lässt die Menschen Emotionen extremer wahrnehmen.
  • 2-Methylamino-1butanist ähnlich wie MDMA es ist ebenfalls ein Amphetamin.
  • '4-Brom2,5-dimethoxyphenylethylamin, welches auch als Nexus, Venus, Bromo und Erox bekannt ist. Es ist ein Phenylethylamin[2]'

[1] Amphetamine sind künstlich hergestellte Stoffe die stimulierende Wirkungen haben. Sie wurden in Deutschland früher als Arzneimittel verwendet und heute in der USA in sehr geringer Form als Erkältungsmittel. Heute werden Amphetamine als Rauschmittel (Droge) missbraucht. Sie haben Auswirkungen auf die Psyche des Menschen. [2]Phenylethylamine kommen natürlich vor wie Dopamin und Tyramin. Synthetisch hergestellte Phenylethylamine sind z.B. Amphetamine.

Wirkungen und NebenwirkungenBearbeiten

Das Ecstasy wirkt nach 20-60 Minuten. Ecstasy hat zahlreiche Wirkungen und Nebenwirkungen, die man nicht abschätzen kann. Die Reaktionen hängen einmal von der Zusammensetzung der Pillen ab und außerdem spielt die Konstitution und auch die Psychische Situation der Konsumenten eine große Rolle.

Den Konsum von Ecstasy kann man grob gesehen mit einem heftigen Adrenalin stoß vergleichen.

  • Die folgenden Symptome können bei dem Konsum von Ecstasy auftreten: Zähneknirschen, Überhitzung, Kiefer Krämpfe, Schreckens Visionen, Orientierungslosigkeit, Muskelzittern, Verfolg
    XTC.jpg
    ungswahn, Mundtrockenheit, Beklommenheit, Übelkeit, Blutdruckanstieg und Suizidgefahr.
  • Durch Ecstasy werden positive als auch negative Gefühle verstärkt.
  • Durch das MDMA (Hauptbestandteil Amphetamin) wird der Botenstoff Serotonin freigesetzt. Dieses führt dazu dass der Konsument sein Wohlbefinden nur noch distanziert wahrnimmt.
  • Eine weitere Wirkung der Droge ist, dass der Konsument Müdigkeit nur noch schwach wahrnimmt und Schlaflosigkeit leidet.
  • Außerdem steigert die Einnahme von Ecstasy das Bedürfnis nach Kommunikation. Der Konsument wird offener, seine Hemmschwellen schwinden und er bekommt das Gefühl von Frieden, Mitgefühl und Fürsorge.
  • Ecstasy kann entspannend wirken, Verliebtheits- und Wärmegefühle können auftreten.
  • Während eines Trips kann es zu Herzrhythmusstörungen, Herzstillstand oder Schlaganfällen kommen.



AuswirkungenBearbeiten

MDMA, der Wirkstoff von Ecstasy, ist ein Nervengift und hat sehr viele Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Es überwindet die Blut-Hirn-Schranke in Sekunden, zerstören Neuronen, die für unsere Erinnerungen zuständig sind, und erhöhen das Risiko von Depressionen. In einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf wiesen 69 Prozent aller Ecstasy-Benutzer Gedächtnisstörungen auf- auch wenn die letzte Pille bereits sechs Monate zurücklag. Zudem wirken die Abbauprodukte von Ecstasy als Serotonin- Gift. Das heißt: Bei regelmäßigem Konsum wird das Serotonin im Hirngewebe reduziert. Dabei reguliert ausgerechnet Serotonin unsere Schlafbedürfnis, unseren Appetit und unser Lustempfinden. Jedoch hat man bei einer Studie mit Affen herausgefunden, dass die Droge nicht nur die Serotonin- Neuronen in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch andere Nervenzellen wurden beschädigt. So setzte das Ecstasy die für den Botenstoff Dopamin verantwortlichen Neuronen außer Gefecht, die für die Bewegungskontrolle, für emotionale Reaktionen und das Glücksgefühl verantwortlich sind.

Während der Wirkstoff außerdem die Atemfrequenz und den Herzschlag erhöht wird gleichzeitig das Durstgefühl gehemmt. Dadurch versucht das Körper den Temperaturanstieg durch extremes Schwitzen auszugleichen. Trotz dieses Vorgangs kann die Körpertemperatur in wenigen Sekunden von den normalen 37 auf 42 Grad Celsius ansteigen. Nicht selten ein tödliches Fieber.

Hinzu kommen die neurologische Störungen. Die am häufigsten beschriebenen neurologischen Störungen, die mit der Einnahme von Ecstasy in Zusammenhang gebracht werden, sind zerebrale Krampfanfälle. Weitaus seltener wird über Hirninfarkte, Hirnblutungen und Hornhautveränderungen am Auge berichtet.


Ecstasy in Verbindung mit anderen Drogen Bearbeiten

Die Wirkung von Ecstasy verändert sich bei gleichzeitigem Konsum mit anderen Drogen. Die Wirkung ist nicht vorhersehbar und von Mal zu Mal verschieden. Hier ein paar Beispiele: Ecstasy + Alkohol= Nebenwirkungen nehmen stark zu, zusätzliche Belastung der Organe Leber und Niere, noch stärkere Austrocknung des Körpers, Wärmestau.

Ecstasy + Cannabis= es kann zu großen Ängsten, Halluzinationen und Panik kommen.

Ecstasy + Speed= sehr hoher Flüssigkeitsverlust, negative Gefühle und Depressive Verstimmungen auch Tage nach dem Runterkommen.


Die ÜberdosisBearbeiten

Eine Überdosis von 150 Milligramm könnte ausreichen um an einer Überdosis zu sterben. Durch jahrelangen Pillenkonsum kann der Körper extrem angefressen sein, wie man am Fall des 24-Jährigen Philipp Benning sehen kann. Man fand ihn nachdem er sich vier Stunden zuvor eine Überdosis Ecstasy eingeworfen hatte mit ausgetrockneter Haut, Muskelspannung und Tränensäcken unter den Augen. Alles Anzeichen für Kokain oder Ecstasy. Bei der Untersuchung nach der Todesursache und aufschneiden der Bauchhöhle erkannte man, dass der Mann ein Ecstasy-Junkie war. Durch jahrelangen Pillenkonsum sind Bennings Leber und Herz stark zerfressen. Eine sogenannte Nekrose, eine Zerstörung von Zellen der Lebenswichtigen Organe, verursacht durch den Hauptbestandteil einer Ecstasy-Pille MDMA. Tatsächliche Todesursache war, das die Leber kollabierte und das Herz aufhörte zu schlagen.



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