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Der Stechapfel

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Der "gemeine" Stechapfel


Der Stechapfel.jpg

Samen des Stechapfels, sie entfalten die Wirkung

Der Stechapfel ist eine Art der Nachtschattengewächse. Es ist eine Droge mit starker halluzinogener Wirkung. Der Stechapfel ist in etwa so groß wie eine Walnuss und schon ein paar Milligramm entfalten eine sehr starke Wirkung.





WissenswertesBearbeiten

  • Lateinische Bezeichnung: Datura Stramonium
  • Wirkstoffe: Scopolamin, Atropin (auch Alkaloide)
    2791703293 475cdcb4f4 o.jpg

    Die ganze Pflanze

  • Gesetz: Legal
  • Größe: 30 - 120 cm
  • Alter: Wurde ab dem 16. Jahrhundert bekannt
  • Gattung: Nachtschattengewächs,[biologische Droge :http://de.eva.wikia.com/wiki/Biologische_Drogen]

WirkungBearbeiten

Der Wirkstoff Atropin besteht eigentlich aus zwei chemikalisch zusammengemischten Stoffen. Doch sie können in der Natur auch entstehen. Die Wirkung von Atropin erfasst vor allen Dingen folgende Lebensgänge:

  1. Verdauung
  2. Speichelsekretion
  3. Herzschlag
  4. Pupillenkonzentration

In diesen Bereichen sind verschiedene Auswirkungen, aber dennoch ist es bei allen in etwa gleich: der Körper reagiert extrem, das heißt also dass zB. der Herzschlag verschnellert wird. Dagegen wird die Pupillenkonzentration verringert. Man kriegt Magenprobleme und die Schweiß- und Speichelproduktion steigt an. Der Wirkstoff Scopolamin im Stechapfel löst ähnliche Reaktionen im Körper aus, wie das Atropin. Zusätzlich hat es die "berauschende" Wirkung. Es dämpft das Nervensystem ab und man wird somit benebelt.Schon ab 100 mg entfalten die Samen eine tödliche Wirkung

Der KonsumBearbeiten

Im normalfall werden die Samen des Stechapfels zu Tee gemacht. Dann wird dieser getrunken. Allerdings ist es auch schon gesundheitlich schädlich, wenn man den Dampf einatmet.

Die Wirkung und Wirkungsdauer hängt je von der Person ab, in der Regel aber tritt die halluzinogene Wirkung nach 2 - 4 Stunden ein. Sie kann bis zu 36 Stunden andauern.


Stechapfel-2k.jpg

Die Samen des Stechapfels


Der Rausch:
Der Stechapfel, oder besser der Wirkstoff Scopolamin ist hochgradig halluzinogen. Es bewirkt eine Auflösung des Zeitempfindens, die sich bis in psychoseähnliche Zustände steigern können. Angstzustände und Unruhe können hinzukommen. Der Konsument bleibt in einer Art halbwachen Zustand mit real wirkenden Halluzinationen, ist aber noch in der Lage zu sprechen und zu denken.

Safer Use Der Stechapfel ist hochgiftig, deshalb sollte man ihn nicht zu sich nehmen.Da der Wirkstoffgehalt von Pflanze zu Pflanze schwank, kann man schon mit 15 Samen mit tödlichen Folgen rechnen, oder auch erst mit 50 [ein Stechapfel enthält ca. 200 Samen]. Im Normalfall sind 50 mg des Wirkstoffes Scopolamin tödlich. Dennoch, wenn auch dann nicht eine sofortige ärztliche Behandlung erfolgt, kann man durch Atemlähmungen ersticken.

Psychische AuswirkungenBearbeiten

Die Alkaloide bewirken innerhalb von 15 Minuten, Verwirrtheit, sexuelle Erregung, Heiterkeit und Rededrang, Lach und Weinkrämpfe und Unruhe. Diese können in der Zeit der Wirkung immer wieder auftreten. Halluzinationen treten regelmäßig auf, da Scopolamin hochgradig halluzinogen wirkt. Bei entsprechender Dosierung treten dann Bewußtseinsstörungen bis zur Bewußtlosigkeit auf. Die im Schlaf erlebten Träume sind oft sehr intensiv sexuell getönt und farbintensiv. Daneben beinhalten sie Wahnvorstellungen, wie z.B. Fliegen zu können u.ä.

Mit Abklingen der Wirkung wird dann normalerweise wieder alles vergessen. Jedoch kann es passieren dass die halluzinogen Wirkungen hängen bleiben. Es bleibt also eine Restwirkung bestehen.In diesem Fall kriegt man meisten psychotische Störungen.Umstritten ist auch die Gefahr eines "Flashbacks" . Dabei soll es auch noch Wochen bis Monate nach dem Konsum zu plötzlichen Rauschzuständen kommen können. Bisher konnten "Flashbacks" im Zusammenhang mit dem Konsum von Halluzinogenen weder nachgewiesen noch
Stechapfel-03.jpg

Die Blüte des Stechapfels, sie wird als Tee gekocht

widerlegt werden. Auszuschließend sind sie daher nicht!

Auch Tage nach der Einnahme können Störungen der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit sowie des Gedächntisses auftreten.

Eine körperliche Abhängigkeit entwickelt sich durch den Konsum von gemeinem Stechapfel nicht, aber es besteht die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit.

Körperliche AuswirkungenBearbeiten

Nach Einnahme treten die typischen Symptome einer Vergiftung mit Alkaloiden auf: Trockene, heiße und gerötete Haut, trockene Schleimhaut und Schluckbeschwerden und Heiserkeit, Erhöhung der Körpertemperatur, Erhöhung der H
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Der Stechapfel, so groß wie eine Walnuss

erzfrequenz bis zum Herzrasen, Anstieg des Blutdrucks, beschleunigte und vertiefte Atmung, weite und lichtstarre Pupillen mit Lichtscheu, Sprach- und Sehstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit und gelegentlichem Erbrechen. Das Erbrechen tritt allerdings nur zu Beginn auf. Außerdem können Anfälle auftreten,die wie elleptische Anfälle wirken.

Die Sehstörungen können wochenlang anhalten und äußern sich durch das Sehen von Doppelbildern sowie Schwierigkeiten, nahe Gegenstände scharf zu sehen. Neben den Sehstörungen können weitere Störungen tagelang anhalten. Atropin selber wird erst im Verlaufe von mehreren Tagen abgebaut.


Verbreitung und HerkunftBearbeiten

Den Stechapfel gibt eigentlich fast überall, außer in den polaren und subpolaren Zonen (zB. Nord und Südpol). Am meisten taucht er jedoch in Asioen und Südamerika auf.

Stechäpfel werden seit Jahrtausenden als Heilkraut verwendet. So wurde beispielsweise der Rauch getrockneter Blätter zur Linderung von Asthma eingesetzt.

Außerdem haben die amerikanischen Urahnen die Stechäpfel auch schon zu Tee verarbeitet und damit Geister beschwört, oder um die Identität von Dieben zu ermitteln.

QuellenBearbeiten

http://de.wikipedia.org/wiki/Stech%C3%A4pfel#Verbreitung.2C_Herkunft

http://www.drug-infopool.de/rauschmittel/stechapfel.html

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