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Das Nikotin

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Das Nikotin ist einer der wirksamsten Pflanzengiften, das aus den getrockneten Blättern der Tabakpflanze hergestellt wird. Nikotin tritt meist bei Zigaretten, Zigarren, Pfeifentabak, Schnupftabak und Kautabak auf. Sie ist das Hauptbestandteil und die Droge selbst dieser Aufzählungen. Auch wenn Menschen bewusst ist, dass die Nachteile von Nikotin überwiegen, können sie urch ihrer Abhängigkeit an dieser Droge nicht aufhören zu rauchen.


Die Geschichte

Die Blätter der Tabakpflanze werden schon seit Jahrhunderten geraucht. Entdeckt haben sollen sie die Indianer. Der Inhaltstoff Nikotin gilt als eine der am weitesten verbreiteten und gefährlichsten Drogen überhaupt. Das Nikotin wurde 1828 in Heidelberg entdeckt. Zwei Studenten, der Chemiker Reimann und der Mediziner Posselt machten Forschungen über die Tabakblätter und schrieben eine Studie über den Wirkstoff in den Tabakblättern; Amé Pictet gelang 1905 die Synthese. Dabei gaben sie ihn gleich den Namen "Nikotin". Das Nikotin in der Tabakpflanze in der Natur ist eigentlich ein Abwehrstoff gegen Schädlinge, denn wenn ein Schädling an der Tabakpflanze frisst, reagiert die Pflanze durch ausschütten eines Botenstoffs. Auch wenn dem Schädling der Appetit vergeht, lässt der Mensch sich nicht von diesem Stoff abschrecken.

Inhaltstoffe eines Zigarettentrauchs

Es gibt derei Hauptinhaltstoffen im Zigarettenrauch, die dem Körper schaden und die verschiedensten Krankheiten verursachen: Nikotin Kohlenmonoxid und Teer. Reines Nikotin, das im Chemielabor aus den Tabakblättern isoliert wurde, wirkt innerhalb von Minuten tödlich.

Das Kohlenmonoxid, ein geschmackloses, farbloses und geruchloses Gas, im Zigarettenrauch verhindert die Sauerstoffaufnahme in der Lunge und ist höchst giftig. Es bindet sich stark an die Blutkörperchen im Blut und blockiert somit die Sauerstoffbindungsstellen. Dabei wird der Transport der Saauerstoffteilchen im Blut unterbrochen und kann deshalb durch erstiken zum Tod führen. Die Kohlenstoffmonoxid Konzentration in der Zugarette ist jedoch zu gering, um akut zum Tode zu führen.Der gesetzlich festgelegte Grenzwert für Kohlenmonoxid im Rauch einer Zigarette liegt bei 10 mg.

Der Teer im Zigarettenrauch ist ein flüssiges, schwarzbraunes Kohlenstoffwasserstoff. So wie die anderen Bestandteile des Rauchs, ist Teer auch ein sehr schädlicher Stoff. Würde man ein Jahrlang jeden Tag eine Schachtel Zigaretten rauchen, würde die Lunge eine Tasse Teer aufnehmen. Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge. Diese Verklebung verhindert, dass die eingeatmeten Staubteilchen nicht nach draußen gehustet werden können. Auserdem gehört Teer zu den Krebsauslösenden Stoffen in der Zigarette. Neben den Hauptbetandteile Nikotin, Kohlenstoffmonoxid und Teer, gibt es viele andere Bestandteile einer Zigarette. Das sind unter anderem Benzol, Formaldehyd, kohlenstoffdioxid, Aceton, Pyridin, Blausäure, Hydrazin, Methylamin, Stickoxide, Ameisensäure, Essigsäure, Anilin, Cadmium, Nickel, Zink und Benzoesäure. Reichen diese chemischen Stoffe den nicht aus, einem Menschen das Leben zu beenden?

Insgesamt werden 3000 verschiedene chemische Stoffe mit einem einzigen Zug aus der Zigarette inhaliert. Der

Rausch


Die farblose, ölige Substanz von Nikotin ist wasserdampfflüchtig und mit Wasser mischbar. Sie wird daher von Haut und Schleimhäuten schnell aufgenommen und im Organismus auch schnell wieder aubgebaut. Wer einen Lungenzug nimmt, spürt ebenfalls ziehmlich rasch eine Wirkung, denn das Nikotin im Rauch wird über die Muskelschleimhaut aufgenommen. Es wird im Speichel gelöst und gelangt direkt in den Blutkreislauf. Das Nikotin beschleunigt den Herzschlag, es wird immer mehr Blut durch den Körper gepumpt. Man fühlt sich aktiv, aufnahmefähig und angeregt, wenn das Gift im Gehirn ankommt. Hört sich im ersten Moment positiv an, doch dies sind nur einige Wirkungen neben den Nebenwirkungen. Die meisten Raucher sagen, dass ihre Konzentration verbessert und ihre Leistungsfähigkeit gesteigert wird. Zudem veringert sich die Anspannung der Muskeln. Entspannung und Erleichterung stellen sich ein.


Die Risiken

Das in der Tabakpflanze enthaltene Nikotin zählt zu den bekanntesten Giften, das zihmlich schnell zu körperlicher und seelischer Abhängigkeit führt. Es hat ein höheres Suchtpotenzial,als das gefürchtete Heroin. Wenn ein Raucher mal nicht regelmäßig das Stoff bekommt, wird er unruhig, nervös, aggressiv und gereizt. Einige Krankheiten die bei Rauchern auftreten können, sind zum Beispiel Husten, Bronchitis, Athemprobleme und Mundgeruch. Im schlimmsten Fall kann Nikotin auch Krebs erregen, es löst vor allem Lungenkrebs aus. Nach der Diagnose haben die meisten Betroffenen nur noch ein halbes Jahr zu leben. Nikotin ist auch für schwere Herz- und Kreislauf erkrankungen verantwortlich. Während einer Schwangerschaft Nikotin zu nehmen stöhrt die Entwicklung des ungebohrenen Kindes massiv, dies kann zu einem verringerten Geburtsgewicht und anderen Komplikationen führen. Es killt mehr Menschen als jede andere Droge, wahrscheinlich sogar mehr als alle anderen zusammen. Überdies wirkt es sich auf die Bildung der Geschlechtshormone aus und macht langfristig unfruchtbar. Bei jungen Männern sorgt das Nikotin obendrein dafür, dass das Glied bei einem Geschlechtsverkehr den Dienst versagt. Ebenso zieht dieses starke Gift vorzeitiges Altern nach sich. Vor allem die Gesichtshaut wird auch schon bei ganz jungen Menschen grau und faltig. Weitere >verlockende< Eigenschaften: Morgens muss der Raucher erst mal ekelig spucken und Schleim abhusten. Und seine Geschmacksknospen funktionieren auch nicht mehr ordentlich: Raucher können nicht mehr richtig schmecken. Diese Folgeschäden und Risiken treten manchmal erst Jahre später- manchmal aber auch mit einer Verzögerung von 20 Jahren. Dabei werden die Beschwerden natürlich nicht mehr mit dem Tabakkonsum in Verbindung gebracht .

Weitere Folgen bei der Aufnahme von Nikotin sind:

  • Raucher haben ein bis zu 3mal größeres Sehschaden-Risiko wie Nichtraucher.
  • Asthma
  • Das Nikotin in den Zigaretten kann zur Alzheimer-Krankheit führen.
  • Rauchende Mütter neigen eher zu Früh- und Fehlgeburten als nicht-rauchende Mütter.


Quellen:

  • Lexikon 2000, Band 13 Ma-Ni Naturalis Verlag, 1990
  • Focus Drgen: Fragen-Antworten-Erfahrungen Helmut H. Erb und Sylvia Schneider, UEBERREUTER Verlag Juli, 2006
  • www.sneaker.cfg-hockenheim.de
  • www.drogenring.org
  • www.infantologie.de


Erarbeitet von: Sümeyye ARSLAN

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